Jürgen Münzner
Birkenweg 24
18565 Kloster / Hiddensee
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Ferien auf der Insel Hiddensee

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      werfen Sie einen Blick auf die schöne Insellandschaft 
               sowie die kulturellen Angebote auf Hiddensee.

Ferienwohnung Hiddensee - Paradies in der Ostsee

 - mit der Pferdekutsche auf Hiddensee unterwegs.

Hiddensee - Asta Nielsen - Karusel

In den Jahren 1925 bis 1933 verbrachte Asta Nielsen* ihre Sommerferien auf der Insel Hiddensee.
Asta Nielsen schrieb über Hiddensee: Nirgends ist man so jung, so froh und so frei wie auf dieser schönen Insel.

Der Architekt Max Taut baute am Nordende von Vitte zur Boddenseite gelegen einen geschwungenen Rundbau als Haus für Asta Nielsen.
In den zwanziger Jahren war das Haus von Asta Nielsens, das Karusel, ein bekannter Künstlertreff.


* Asta Sofie Amalie Nielsen - dänische Schauspielerin der Stummfilmzeit
geb. 11.08.1881 in Kopenhagen
gest. 25.05.1972 in Frederiksberg

Asta Nielsen wuchs in  Schweden und Dänemark auf und lernte schon als Kind das Theater kennen.
Ab 1902 war Asta Nielsen in Kopenhagen fest angestellt.
1910 brachte ihr der Film "Afgrunden" einen Vertrag zur Produktion mehrerer Filmen in Deutschland. Der Vertrag wurde bis 1915 verlängert.
Asta Nielsen wuchs in  Schweden und Dänemark auf und lernte schon als Kind das Theater kennen.
Ab 1902 war Asta Nielsen in Kopenhagen fest angestellt.
1910 brachte ihr der Film Afgrunden einen Vertrag zur Produktion mehrerer Filmen in Deutschland. Der Vertrag wurde bis 1915 verlängert.
Die Regie führte meist ihr Ehemannes Urban Gad.
Sie erhielt die Rollen von Frauen, deren Verhalten den gesellschaftlichen Konventionen wiedersprach, wie 1911 in Der fremde Vogel und 1912 Die arme Jenny. Asta Nielsen hatte auch Talent für komische Rollen, das Engelein 1914 war so erfolgreich, dass ein Sequel gedreht wurde.
1916 ging Asta Nielsen nach Dänemark und kehrte erst nach Ende des Ersten Weltkrieges wieder nach Deutschland zurück, wo sie meist in Literaturverfilmungen und Dramen auftrat.
Von 1920 bis 1922 produzierte sie drei Filme selbst.
In einer Verfilmung von Shakespeares Hamlet spielte sie den Dänenprinzen. Nach der im Film vertretenen Theorie war Hamlet eine als männlicher Thronfolger erzogene Prinzessin, was seine/deren abweisende Haltung gegenüber Ophelia erklären soll, in Wahrheit aber wohl eher Asta Nielsen zu einer interessanten Rolle verhelfen sollte. Herausragend ist auch ihre Darstellung von Frauen am untersten Rand der Gesellschaft in Die freudlose Gasse von Georg Wilhelm Pabst 1925 und Dirnentragödie von Bruno Rahn 1927.
Mit dem Tonfilm endete die Filmkarriere von Asta Nielsen.
Obwohl sie eine angenehme Stimme hatte, trat sie nur in einem einzigen Tonfilm auf.
Weiter Filmangebote lehnte sie ab. Sie widmete sich fortan dem Theater und veröffentlichte 1946 ihre Autobiographie Die schweigende Muse.
1963 wurde Asta Nielsen mit dem Filmband in Gold für ihr langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film ausgezeichnet.
1968 erschien der von ihr produzierter, autobiografischer Dokumentarfilm.
Asta Nielsen war der große Star des Stummfilms und der erste weibliche Filmstar in der Geschichte des Kinos.

Asta Nielsen Filme
1910  Afgrunden (Abgründe), Dänemark  Regie: Urban Gad
1911  Nachtfalter  Regie: Urban Gad
1911  Heißes Blut  Regie: Urban Gad
1911  Ballettänzerin, Dänemark  Regie: August Blom
1911  Der fremde Vogel  Regie: Urban Gad
1911  Der schwarze Traum, Dänemark  Regie: Urban Gad
1912  Die arme Jenny  Regie: Urban Gad
1912  Der Totentanz  Regie :Urban Gad
1912  Jugend und Tollheit  Regie: Urban Gad
1913  Die Sünden der Väter  Regie: Urban Gad
1913  Die Filmprimadonna  Regie: Urban Gad
1913  Die Suffragette  Regie: Urban Gad
1914  Engelein  Regie: Urban Gad
1914  Zapatas Bande  Regie: Urban Gad
1914  Die falsche Asta Nielsen  Regie: Urban Gad
1915  Vordertreppe  Hintertreppe  Regie: Urban Gad
1916  Die Börsenkönigin  Regie: Edmund Edel
1919  Rausch  Regie: Ernst Lubitsch
1920  Der Reigen  Ein Werdegang  Regie: Richard Oswald
1921  Hamlet  Regie: Svend Gade
1921  Irrende Seelen/Sklaven der Sinne  Regie: Carl Froelich
1921  Fräulein Julie  Regie: Felix Basch
1922  Vanina  Die Galgenhochzeit  Regie: Arthur von Gerlach
1923  Erdgeist  Regie: Leopold Jessner
1924  Lebende Buddhas  Regie: Paul Wegener
1924  I.N.R.I.  Regie: Robert Wiene
1925  Die freudlose Gasse  Regie: Georg Wilhelm Pabst
1927  Dirnentragödie  Regie: Bruno Rahn
1927  Gehetzte Frauen  Regie: Richard Oswald
1927  Das gefährliche Alter  Regie: Eugen Illés
1932  Unmögliche Liebe  Regie: Erich Waschneck

Auf Ihren Besuch freuen sich,
Monika & Jürgen Münzner,
Kloster / Hiddensee / Rügen, 15.01.2007 12:12:38 Uhr

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